Entgiftungen



Die Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan des Menschen. Sie steuert den Eiweiß-,    Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Sie scheidet schlechte Fette aus und baut gute Fette und Aminosäuren in den Körper ein. Sie speichert Vitamine, Kohlenhydrate und Fette. Von ihr hängen Ihre Aufbau-Kräfte ab. Gleichzeitig ist die Leber unser wichtigstes Entgiftungsorgan. Sie reinigt das Blut von Giftstoffen und entlastet dadurch das Immunsystem und unsere Körperzellen. Die Leber produziert die Galle, das wichtigste Transportmittel zur Ausscheidung von Zell-Abbau-Giften und Schlacken. Nur mit einer guten Galletätigkeit kann der Körper entlastet und leistungsfähig sein.

Viele Menschen leiden unter Galleschlacken oder kleinsten Gallensteinen, ohne dass sie Schmerzen oder Entzündungen haben. Gallenschlacken wie auch Gallensteinchen lagern sich in der Leber und den Gallenwegen ab und beeinträchtigen wichtige Stoffwechselfunktionen der Leber. Solche Blockaden sind oft mit chronischen Beschwerden verbunden. Diese bessern sich erst durch Umstellung der Ernährung und durch eine gründliche Entgiftung der Leber und der Gallenwege.

Die Leber hat eine zentrale Bedeutung für das Gemütsleben des Menschen. Eine kranke Leber macht depressiv, eine gestaute Galle wütend und zornig, eine verminderte Leberfunktion macht müde und lustlos.
Die Ursachen für Vergiftungen sind heute vielfältig. Die Schwermetallbelastungen gehören heute zu den verbreitetsten Grundbelastungen des Menschen. Schwermetalle führen zu tiefgreifenden zellulären Störungen, vor allem auch im Nervenbereich. Quecksilber aus Amalgamfüllungen steht hier an erster Stelle, gefolgt von Aluminium.

Neben verschiedenen medikamentösen Ausleitungstherapien mit Naturheilmitteln ist die Vitamin C – Hochdosistherapie eine sehr effektive Entgiftungsmöglichkeit. Vitamin C ist ein Abkömmling der Kohlenhydrate und für den Menschen ein lebenswichtiger  Nahrungsbestandteil. Fast alle pflanzlichen und tierischen Lebewesen können aus Glucose über mehrere Syntheseschritte Vitamin C herstellen. Der Mensch ist dazu nicht in der Lage. Er muss sie über die Nahrung zuführen. Chemisch wird Vitamin C als Ascorbinsäure bezeichnet, weil es das Mittel gegen Skorbut ist (A-scorbin-Säure = Anti-skorbutische-Säure). Als Skorbut bezeichnet man die Vitamin C-Mangelkrankheit, die besonders unter Seefahrern des 15. bis 18. Jahrhunderts sehr gefürchtet war.

Durch die Überdüngung der Felder und Konservierung der Lebensmittel gelangen täglich mehr oder weniger große Mengen belastende Stoffe (z. B. Nitrat) über die Nahrung in das Verdauungssystem. Ascorbinsäure verhindert die Umwandlung von Nitrat in karzinogene N-Nitroso-Verbindungen. Dies bedeutet, dass Vitamin C auch als Schutz gegen Tumorbildung im gesamten Verdauungsapparat angesehen werden kann.

Dank seiner biochemischen Eigenschaften kann Vitamin C eine Vielzahl von organischen oder anorganischen Giftstoffen unschädlich machen. Infolgedessen können neben den bereits erwähnten Schwermetallen und Nitrosaminen auch Belastungen durch andere Umweltgifte, Lebensmittelzusatzstoffe, Suchtdrogen, Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid beeinflusst werden und zwar dergestalt, dass die Toxizität dieser Stoffe im Körper abgebaut wird.

Die positive Wirkung von Vitamin C auf das Immunsystem ist allgemein bekannt. Leider ist die Aufnahme über den Darm auf ca. 1.000 mg/Tag begrenzt. In der Hochdosis Vitamin C-Infusionstherapie wird eine viel größere Menge per Infusion ganz langsam über die Vene in den Organismus getropft. Da der Körper diese Mengen erst über Tage wieder ausscheiden kann, werden die Überschüsse an Vitamin C aktiv vom Körper genutzt. Die Hochdosistherapie mit Vitamin C erhöht das sogenannte antioxidative Potential im Körper

 

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