Anthroposophie - Einführung in die Geisteswissenschaft Rudolf SteinersWo die Nacht am finstersten, ist das Licht am nächsten. Rudolf Steiner hat uns in der vom ihm entwickelten Anthroposophisch-orientierten Geisteswissenschaft, kurz Anthroposophie, viele Möglichkeiten geschenkt, aus denen wir lernen können, uns so zu entwickeln, dass wir Licht in das Dunkel bringen und damit neue zeit- und menschengerechte Strukturen gestalten können. Was ist Anthroposophie?„Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte...“ „Es gibt Menschen, die glauben, mit den Grenzen der Sinnesanschauung seien auch die Grenzen aller Einsicht gegeben. Würden diese aufmerksam darauf sein, wie sie sich dieser Grenzen bewusst werden, so würden sie auch in diesem Bewusstsein die Fähigkeiten entdecken, die Grenzen zu überschreiten...“ Rudolf Steiner, Anthroposophische Leitsätze 1-3 SeminarinhalteDas Leben Rudolf SteinersRudolf Steiners Lebens- und Werdegang, sein Streben und seine Ziele. Mit der Die Philosophie der FreiheitAuf die Frage, welches von all seinen Büchern das Wichtigste wäre, hat Rudolf Steiner einmal geantwortet: Die Philosophie der Freiheit; weil in dieser Schrift alle Wurzeln der später ausgeführten Anthroposophie zu finden seien. In diesem Buch werden zwei Kernfragen gestellt und beantwortet: Das Mysterium von GolgathaDas welthistorische Mittelpunktereignis für ALLE Menschen, gleich welcher Konfession, war die einmalige physische Inkarnation des Christus in einem menschlichen Körper mit dem sich dreieinhalb Jahre später ereignenden Mysterium von Golgatha: dem Tod und der Auferstehung des Christus. Das Christusereignis steht im Mittelpunkt der Anthroposophie. Die Wiederkunft des Christus im Ätherischen"Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwärzen und das Erhab'ne in den Staub zu ziehen“ Schiller. Rudolf Steiners Auftrag: Reinkarnation und KarmaKann man über das Leben vor der Geburt und das Leben nach dem Tode wirklich nichts wissen? Gibt es „Grenzen der Erkenntnis“, die der Mensch nicht übersteigen kann? Hält Angst den Menschen davon ab, sich mit diesem Thema zu beschäftigen? Gilt wirklich, was oft geäußert wird: „Ob es ein Leben nach dem Tode gibt, werde ich spätestens erfahren, wenn ich tot bin.“ Ist es dann nicht zu spät? „Wer nicht stirbt, bevor er stirbt, der verdirbt, wenn er stirbt“, sagte der Deutsche Mystiker Jakob Böhme. Und vielleicht liegt der Schlüssel zu den Erkenntnissen hier in unserem irdischen Leben? Das Leben nach dem TodeGotthold Ephraim Lessing (1729-1781) war in der Neuzeit der erste, der die Idee der Wiedergeburt vertrat. In seiner „Erziehung des Menschengeschlechts“ schrieb er am Ende seines Lebens, 1780, dass der Mensch, um im umfassenden Sinne am Fortschritt der Menschheit teilzunehmen mehrfach leben müsse, ein einzelnes Leben reiche dafür nicht aus. Diese Idee wurde auch von Schiller, Goethe und vielen anderen nachfolgenden Menschen vertreten. Einen bewussten Zugang zu diesen Tatsachen schuf erst Rudolf Steiner mit dem beginnenden 20. Jahrhundert durch seine Forschungen und Darstellungen der Resultate. Entwicklungen in Zeit und RhythmusNeben seiner Arbeit als Minister im Dienste des Herzogs Carl August in Weimar, dem Schreiben von Gedichten und Theaterstücken, war Goethes Hauptaugenmerk auf die Entwicklung seiner Farbenlehre und die Erforschung der Natur gerichtet. Die Idee der Entwicklung ist durch Goethe in die Wissenschaft eingeführt worden, sie war sein ureigenstes Element. Rudolf Steiner hat in vielen Vorträgen über die Gesetzmäßigkeiten der Entwicklungen in Mensch und Kosmos gesprochen. Die Dreigliederung des Menschen und des Sozialen OrganismusErst die Kenntnis dieser Gesetzmäßigkeiten versetzen uns in die Lage, sowohl den Menschen als auch die Gesellschaft als einen sozialen Organismus richtig zu verstehen. Beide bedingen einander. Und indem wir aus dieser Erkenntnis handeln schaffen wir gesunde Verhältnisse. Die Einführung eines „Bedingungslosen Grundeinkommens für Alle“ ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wie erlangt man Erkenntnisse der Höheren Welten?Das ist der Titel eines Buches von Rudolf Steiner. Die Frage ist nicht ob, sondern wie. Es hat zu allen Zeiten Menschen gegeben, die Einblicke in die geistige Welt hatten. Das waren Menschen, die sich weiter entwickelt hatten als der Großteil der Menschen und eine besondere Schulung durchlaufen mussten. Heute ist jeder Mensch in der Lage, sich auf diesen Weg zu begeben. In jedem Menschen schlummern Fähigkeiten, die erweckt werden können, und „für die Erlangung von Wissen und Können in den höheren Welten gibt es kein Hindernis für denjenigen, der diese ernstlich sucht.“ Anthroposophie ist eine wissenschaftliche Erforschung der geistigen Welt. Sie entwickelt in der erkennenden Seele zuerst die im gewöhnlichen Bewusstsein und in der gewöhnlichen Wissenschaft noch nicht tätigen Kräfte, welche ein Eindringen in die geistige, über die Sinne hinausgehende Welt ermöglichen.
Dozent/inGerhard Szuskiewicz | HP Ursula Szuskiewicz Dauer|OrtWochenendseminar im Therapeutikum Bachgau, jeweils 9.30 - 17.00 Uhr Kosten180 € (inklusive Seminarunterlagen) EssenIch würde Dich bitten, einfach etwas zu Essen mitzubringen (Salat, Brot oder irgendetwas anderes). Wir werden mittags ein gemeinsames Büfett machen, wo wir dann die Speisen aller Teilnehmer miteinander teilen. AnmeldungHier im Therapeutikum Bachgau Terminedemnächst |
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